Venimus, vidimus, vicimus!

ein pokal aus dem internet

Am Samstag, den 9. Juli stellten wir uns dem Titel des



OWL Mannschaftsmeisters in der U14 w



Morgens waren wir in der AWO zum Jugendtraining, dann noch schnell in die Kinderbibliothek der Stadt Paderborn und schon waren wir wieder spät. Unsere Spitzenspielerin Carolin Gatzke wunderte sich nicht schlecht, als wir unser Mittagessen im Auto zu uns nahmen. Nicht ganz einfach, KFC's Hähnchenflügel während der Fahrt zu genießen.

Schließlich erreichten wir Spenge, wo der Wettkampf stattfinden sollte. Da die Adresse nicht ganz klar war, fragten wir einen Passanten. Hr. Mönig! Kein Zweifel mehr.

Etwas enttäuscht stellten wir fest, dass Gütersloh und einige andere Vereine nicht in der Lage waren, eine adäquate Mannschaft aufzustellen. Jedoch war einer unserer stärksten Konkurrenten und Freunde, die Schachfreunde Paderborn, anwesend und kampfbereit. Nach Auslosung trafen wir gleich auf starke Gegner. Es gab einige Zitterpartien, doch wir gewannen die Schlacht.

Die Damen aus Hücker Aschen verloren dann knapp gegen unsere Paderborner Mitstreiter und wir konnten es ihnen gleich machen. Die Rückrunde verlief dann im gleichen Stil, so dass wir am Ende den Titel mitnehmen und die Pokale des Blauen Springers vermehren konnten.

Besonderer Dank gilt dem Trainer Zoltan Nagy, der tolle Arbeit geleistet hatte. Jeder im Schach weiß, wie schwierig es ist, eine 31 jährige Mannschaft (Durchschnittsalter knapp 8 Jahre) zu einem solchen Erfolg zu verleiten.

Unsere Mannschaft:


1. Brett: Carolin Gatzke
2. Brett:
Samantha Schmidtmann
3. Brett
Olivia Kesselmeier
4. Brett
Kimberly Schmidtmann



4 mal Miss NRW!

Ladies_fifth_place

Unsere Mädchen hatten die Qualifikation, also fuhren wir in die Jugendherberge auf dem Berg. Idyllisch im Wald gelegen symbolisierte der Ort die Harmonie der Natur im Einklang mit der Ruhe der meditierenden Mönche.

 

Mit unserem Erscheinen änderte sich alles. Lärmende Mädchen und Jungen, Betreuer und Eltern kämpften im überfüllten Haus um das richtige Bett. Die Größe des Raumes war genau so wichtig wie die Nähe der sanitären Einrichtungen. Zivilisation läßt offensichtlich auch in der Einöde grüßen.

 

Nachdem die letzten Ankömmlinge (wir selbst waren über Düsseldorf gekommen) mit Mittagessen versorgt waren, ging es zum ersten Mannschaftskampf. Porta Westfalica, unser geliebter Nachbar stellte sich uns zum Kampf. Ein Sieg!

 

Damit war der Abend gerettet. Es gab noch Bier und Wein für die Betreuer, und Wasser und Fanta für die Kinder. Übermüdet und glücklich suchten wir unsere Schlafstelle auf.

 

Der zweite Tag fing mörderisch an. Welper mit den Chess Queens bat übermäßigen Schach und die Damen aus Porz ließen uns wenig Spielraum zum Sieg. Der Regen machte unsere Stimmung noch depressiver. Nicht den Kopf hängen lassen! Morgen spielen wir gegen Solingen. Wir rafften uns auf und ersonnen noch neue Strategien. Unser Trainer Hr. Nagy war bestens informiert und wies alle Spielerinnen in die Strategien der Gegnerinnen ein.

 

Solingen: Elisabeth vs. Samantha. Die Nummer 1 vs. Nummer 2 der Grand Prix Serie. Hr. Nagy und ich (Vater) versuchten sie auf die Gegnerin einzustellen. Gelangweilt hört Samantha zu. „Spielst Du morgen c4?“ -Nein. „Warum nicht? Du kannst dann gewinnen.“ -Ich gewinne sowieso. Das fing ja gut an.

 

Das Spiel startete. Elisabeth hatte in den letzten Partien so stark gespielt, weitaus besser als Samantha. e4 e5 eine italienische Standarderöffnung. Der Springer auf f3 wurde gefesselt und dann mit der Dame geschlagen. Aber was war das, Elisabeth hatte das Pferd auf e7 plaziert. Samantha wurde im größer, die Dame schlug die f7 mit Schach, der Läufer setzte Matt auf e6.

 

Am letzten Tag erlebten wir eine Katastrophe mit den Schachfreunden. Wie groß war unsere Überrraschung, als wir trotzdem bewundernde Worte der Schachfreunde in der Presse fanden.

 

Fazit: Der blaue Springer hat tolle Mädchen. Im Schnitt die jüngste Mannschaft mit unendlich Potential für die Zukunft. Ein respektabler 5. Platz in einer Welt von geliehenen Spielern mit deutlichem Altersvorteil.


 

Brett 1:
Carolin Gatzke
Brett 2:
Katharina Brühl
Brett 3:
Charlotte Harbath
Brett 4:
Samantha Schmidtmann


Vorausscheidung MM U14w 2011 in Bochum

Bochum, Samstag, den 14.04.2011


Schon früh morgens trafen wir uns unter glänzenden Wetterbedingungen am HNF, um uns in der Vorrunde der Mannschaftsmeisterschaften SJ NRW in Bochum zu qualifizieren. Nach einer ereignislosen Fahrt erreichten wir den Spielort in der Erich Kästner Schule in Bochum. Dort erwartete uns die erste Überraschung: Im Gegensatz zum letzten Jahr traten in der U14w Klasse 9 Mannschaften an, immerhin ein 50% Zuwachs zum letzten Jahr.


Unser Debut in der ersten Runde gegen Porz mißlang und wir waren gezwungen, uns klar geschlagen geben. Danach folgte ein Sieg und ein Freilos. Die Stimmung sank, als wir über starke Gegner wie Güersloh, SF Paderborn, Solingen und Porta Westfalica nachdachten.


Es gab keinen Weg hinaus, wir durften nicht ohne Qualifikation nach Hause kommen. Verloren, gewonnen, verloren. Wir standen kurzfristig auf Platz 2, mußten die Position aber schnell wieder abgeben. Es blieb spannend; werden wir die Qualifikation schaffen? Und dann kam die Auslosung: Es waren nicht die gefürchteten Schachfreunde, es war Fritzdorf!


Mit dem abschließenden Sieg waren wir nun klar in der Qualifikation. Wir bedanken uns beim SG Bochum 1931 für die perfekte Organisation und dem Herrgott für das perfekte Wetter. Besonderes Lob gilt den Paderborner Mädchen, die nun mit zwei Mannschaften an der Meisterschaft teilnehmen können; die Schachfreunde Paderborn und unsere Mädchen:



Carolin Gatzke

Lisa-Marie Moeller

Katharina Bruehl

Charlotte Harbarth

Samantha Schmidtmann

Marticia Brockel


Wir danken dem Trainer Zoltan Nagy, der es geschafft hat, eine der jüngsten Mannschaften in die Qualifikation zu bringen. Samantha war das jüngste Mädchen des Turniers.


Trotz des phantastischen Turniers ging der Wunsch eines subjektiven Vaters nicht in Erfüllung. Der Kampf Solingen vs. SK BS mit Elizabeth Kublanov vs. Samantha an Brett 4. Vater und Tochter hoffen auf einen Kampf im Finale. Sie spielen zusammen und streiten miteinander am Schachbrett.



Schmidtmann



U14w NRW Mannschaftsmeisterschaft 2009-10

Das zweite Jahr in Folge nahm unsere Mädchenmannschaft an der NRW Mannschaftsmeisterschaft teil. Dieses Jahr fanden sie in Nachrodt-Wiblingwerdevom bei Iserlohn vom 03.06.-06.06. statt. Es hatten sich insgesamt 5 Mannschaft für U14w qualifiziert. Gleich zwei kamen aus Paderborn, was wiedermal das starke Engagement und das riesige Potential Paderborns zeigt.

Es spielten die Mannschaften der folgenden Vereine mit:
SG Porz, SV Welper 1922, SC Porta-Westfalica,  SF Paderborn 2000 und SK Blauer Springer.

Unsere Mannschaft bestand aus:
  • Emily Djuoguep Wandji
  • Carolin Gatzke
  • Lisa-Marie Möller
  • Melanie Kloppenburg
  • Charlotte Harbarth
  • Katharina Brühl
Erneut stellen wir damit die deutlich jüngste Mannschaft im Wettbewerb!

Am ersten Tag trafen sie gegen SF Paderborn 2000 in der ersten Runde und klauten 1.5 Punkte auf Brett 2 (Carolin Gatzke, 0.5) und Brett 3 (Lisa-Marie Möller 1). In der zweiten Runde schafften sie ein Unentschieden gegen SG Porz mit Siegen auf Brett 2 (Carolin) und Brett 4 (Katharina). Diese hatte niemand erwartet, um so größer ist also dieses Unentschieden einzuschätzen, und sorgte dafür das der Favorit SG Porz den ersten Platz verfehlte.

Am zweiten Tag ging das Spiel nicht so glücklich für unsere Mädels aus: 0-4 gegen SV Welper 1922

Am dritten Tag gegen SC Porta-Westfalica holte Brett 4 (Katharina) einen Punkt, leider verloren die Bretter 2 und 3 .Es stand also 1-2 und deshalb kämpfte Emily um so mehr doch nach einer anstrengenden 5 Stunden langen Partie, die sie tapfer durchgehalten hatte gegen Annika Liebelt, musste sich Emily mit einem Remis zufriedengeben. Schade! Endstand 2,5-1,5

Tunierendstand:
SF Paderborn 2000
  12 - 0
 
SG Porz    9 - 3
 
SV Welper 1922    8 - 4
 
SC Porta-Westfalica    6 - 6
 
SK Blauer Springer
   5 - 7
 
Nächstes Jahr sind unsere Mädchen noch älter und erfahrenener.

 

Hier der Link zu den Berichten auf der NRW Schachjugendseite:

Bericht

Ergebnisse

U14w (Saison 2008/09)

U14w
(auf dem Photo fehlt Lisa-Marie Möller)
Brett 1   Djouguep Wandji, Emily
Brett 2   Kloppenburg, Melanie
Brett 3   Gatzke, Carolin
Brett 4   Möller, Lisa-Marie
Brett 5   Harbarth, Charlotte

Trainer: Zoltan Nagy

U14w NRW Mannschaftsmeisterschaft 2008-09

Das U14w Maskottchen
Zum ersten Mal haben wir in unserem Verein eine reine Mädchenmannschaft zusammengestellt und zwar eine schlagkräftige. Bei ihrem ersten Härtetest vom 11.-14.06.2009 in der Jugendherberge "Auf dem Ahorn" (Nachrodt-Wibblingwerde) zeigten sie sich tapfer bei der NRW U14w Mannschaftsmeisterschaft.

Unter den 6 Mannschaften waren sie bei weitem die Jüngste, haben aber jede Menge Erfahrung gesammelt und von Runde zu Runde ihre Spielstärke verbessert.

Fazit: Ein gelungener Start für unsere U14w Mannschaft. Nächstes Jahr sind sie noch stärker! Und vielleicht nehmen sie ihr Maskottchen wieder mit...